Aus dem Umfeld des gemeinschaftlichen Nutzens von Wohnraum (Wohngemeinschaft) hat sich Mitte der 80er Jahre die Idee des gemeinschaftlichen Nutzens eines Autos entwickelt. Im Bewusstsein, dass ein großer Anteil der Autokosten durch die Fixkosten verursacht wird, hat sich das Autoteilen über die Familie, den Freundeskreis und die Nachbarschaft in wenigen Jahren zu einer modernen Mobilitätsdienstleistung entwickelt. Neben der Auswahl des geeigneten Autos für jeden Zweck, dem Komfort sich nicht um Kundendienste, Reparaturen und Reifenwechsel kümmern zu müssen, verursacht ein geteiltes Auto nur dann Kosten, wenn es tatsächlich genutzt wird. Dadurch wird neben einem positiven ökologischen Effekt das eigene Bewusstsein nachhaltig verändert, denn auf überflüssige Fahrten lässt sich so am Besten verzichten und es ergeben sich im Verbund mit dem öffentlichen Verkehr weitreichende Synergieeffekte. Aber auch wer nicht auf das eigene Auto verzichten kann, könnte sich doch zumindest fragen ob mit CarSharing nicht der Zweit- oder Drittwagen überflüssig wird.
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CarSharing